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Lawinen-Sicherheits-Ausrüstung


Lawinen Rucksäcke ( Lavine rygsæk Avalanche backpacks )

Wenn Sie in eine Lawine geraten, können Sie einen "Airbag" auslösen, welcher sich im Rucksack befindet. Es wird Ihre Schwimmfähigkeit in der Lawine positiv beeinflussen. Auf diese Weise können Sie vermeiden, unter die Lawinen gezogen zu werden. Dadurch erhöht sich die Chance des Überlebens. Zwei Hersteller derzeit: ABS (laut SLF-Datenbank 120 Fälle in Europa dokumentiert, davon 114 Personen (95%) überlebt), Snowpulse (seit Frühjahr 2008 erhältlich, noch keine dokumentierten Unfälle).
Referenz
http://www.snowpulse.ch/

Lawinenverschüttetensuchgerät (LVS) ( Avalanche transceiver Beacons Lavine Bibber )

Ein LVS-Gerät ist ein kleines Gerät, etwa die Größe einer Paperback und einem Gewicht von rund 200 Gramm. Es ermöglicht eine Gruppe von Off-Piste-Enthusiasten, um ihre eigenen Such-und Rettungsaktion im Falle einer Lawine.
(Das so genannte Piepser)
Referenz
http://pistehors.com/

Lawinensonde ( Lavinesonde Avalanche probe )

Die Lawinensonde ist ein langer Stock, mit dem man im Schnee nach dem Verschütteten sucht, indem man im Schnee stachelt bis man auf die Person trifft.

Lawinenschaufel ( Avalanche shovel Lavineskovl )

Eine Lawinenschaufel ist dazu gedacht, von Lawinen verschüttete Personen ausgraben zu können

Standard-Lawine Notfallausrüstung Empfehlungen ( Avalanche emergency equipment recommendation Lavine nødudstyrets anbefaling )

Standard-Lawinen Notfallausrüstung - Empfehlungen des Alpenvereins:
A) Standard-Notfallausrüstung (immer und jede/r):

LVS, nicht älter als 10 Jahre, vorzugsweise 3-Antennen-Geräte; Schaufel, vorzugsweise aus gehärtetem Aluminium; Sonde, mind. 240 cm lang.
Zusätzlich: Erste-Hilfe-Ausrüstung, Biwaksack, Handy (Stückzahl je nach Gruppengröße).

B) Empfohlene Zusatz-Notfallausrüstung (in der Reihenfolge ihrer Bedeutung bzw. ihrer Effizienz):

1. Airbagsysteme
Ballonsysteme, die selbst ausgelöst werden müssen, erzeugen ein Zusatzvolumen von 150 bzw. 170 l und unterstützen dadurch den Entmischungseffekt in Fließlawinen.
Rettungsprinzip: Verschüttungstiefe reduzieren oder Verschüttung verhindern: "wer oben bleibt, überlebt - meistens". Zwei Hersteller derzeit: ABS (laut SLF-Datenbank 120 Fälle in Europa dokumentiert, davon 114 Personen (95%) überlebt), Snowpulse (seit Frühjahr 2008 erhältlich, noch keine dokumentierten Unfälle).

2. Avalung
Ermöglicht es, durch Filtersystem mit Mundstück und Trennung von Ein- und Aus-Atemluft, unter Schnee zu atmen.
Rettungsprinzip: Überlebenszeit in der Lawine verlängern. Fünf dokumentierte erfolgreiche Rettungen.

3. Lawinenball
Weiterentwicklung der seinerzeitigen "Lawinenschnur". Ein mit einer Spannfeder versehener, zusammengefalteter Ball ist mit einer Schnur und einem Gurt mit dem Körper verbunden. Bei Auslösung springt der Ball vom Rucksack und bleibt an der Oberfläche sichtbar.
Rettungsprinzip: Ortungssystem - wie LVS - allerdings optisch, nicht elektronisch. Zwei Erfolgsberichte seit 1997 (laut Hersteller-Homepage).

4. Recco
In Kleidung (Helm, Schuh, Anorak) integrierter Reflektor ermöglicht die Ortung (Radarprinzip) von Verschütteten, die kein LVS tragen. Ortung nur durch organisierte Rettung mit Detektor möglich.
Referenz
http://www.oeav.at/

Recco ( Recco Recco )

RECCO® ist ein Lawinenrettungssystem, das weltweit von 600 Organisationen eingesetzt wird, um die Suche nach Verschütteten wirksam zu unterstützen.Das zweiteilige System besteht aus dem RECCO®-Detektor (dem Suchgerät), der von den professionellen Rettungsteams eingesetzt wird, und den RECCO®-Reflektoren, die in Wintersportbekleidung, Helmen, Stiefeln oder Protektoren integriert sind.
Referenz
http://www.recco.com/

Avalung ( Avalung Avalung )

Mit der Avalung kann ein Lawinenverschütteter Sauerstoff atmen, welcher im Schnee vorhanden ist. Auch stark komprimierter Schnee hat eine Luft-Komponente von mindestens 50%. Die ausgeatmete Luft wird auf der Rückseite ausgestoßen. Dies erhöht drastisch die Zeit, so dass das Opfer atmen kann und am Leben bleibt, während der Verschüttung.

Check and Ride ( Check and Ride Check and Ride )

Sicherheitsprodukt zur Einstellung der entscheidenden Eckdaten des Lawinenlageberichts
Referenz
http://www.ortovox.com

DAV-SnowCard ( DAV-SnowCard DAV-SnowCard )

Die DAV Methode zum Risikocheck und Beurteilung der Lawinengefahr
Referenz
http://www.av-snowcard.de/

Stop or Go Card ( Stop or Go Card Stop or Go Card )

Die Stop or Go Card von Michael Larcher ist eine Hilfe, die vom Österreichischen Alpenverein (ÖAV) bevorzugt wird um die Lawinengefahr zu beurteilen
Referenz
http://www.alpenverein.at/